Energie sparen im Badezimmer – so einfach geht es!

„Um ein Gramm Wasser zu erwärmen, bedarf es eine Kalorie“ – das lernt heutzutage jedes Kind in der Schule. Tatsächlich wird im Badezimmer viel Energie verbraucht. Wer mit Zeitschaltuhren an Fernseher & Co bereits Strom spart, sollte auch einmal die Nasszelle der Wohnung genauer betrachten. Auch im Bad lässt sich leicht Strom sparen, ohne auf Komfort und Luxus verzichten zu müssen.

Kleine Tricks, die im Alltag Energie sparen
Das Sparen kann schon morgens beginnen. Duschen verbraucht weniger Wasser, als ein Vollbad. Beim Einseifen das Wasser abstellen, spart ebenfalls. Die Wäsche muss gewaschen werden, aber bei niedrigeren Temperaturen wird auch weniger Energie verbraucht. Wer auf den Vorwaschgang verzichtet kann in der Summe den Energieverbrauch bis zu 80 Prozent gegenüber der bisherigen Waschmethode senken. Eine nur halbvolle Waschtrommel sollten vermieden werden – dann lieber noch etwas warten, bis der Wäscheberg eine gesamte Trommel füllt. Wer den Platz hat, sollte die Wäsche aufhängen, statt diese im Trockner zu trocken. Dieser ist ein wahrer Stromfresser.
Gut vorgetrocknetes Haar mit dem Handtuch verringert die Laufzeit eines Föns. Wer alle anderen Tätigkeiten im Bad vorzieht und das Haar so länger an der Luft trocknen lässt, kann bei der Körperhygiene im Badezimmer ebenfalls Strom sparen. Achtung bei Akkugeräten: die elektrische Zahnbürste und der Rasierer sind kaum noch batteriebetrieben zu kaufen. Daher sollte auf das richtige Laden geachtet werden. Ist der Akku voll, sollte der Stecker gezogen werden. Beim Zähneputzen und Rasieren Wasser laufen zu lassen, ist nichts weiter, als eine dumme Angewohnheit. Das abgestellt, kann ebenfalls sparen. Und zuletzt gilt auch für das Bad: wenn keiner drin ist, sollte das Licht aus sein!

Richtig lüften und heizen ist auch im Bad wichtig
Was viele nicht wissen, im Bad darf die Heizung auch mal höher gedreht werden. Das verhindert Schimmel. Der Wasserdampf des Duschens setzt sich in Wände und Fenster, bei einem zu kalten Bad zieht diese Feuchtigkeit in Tapeten und Putz. In einem wärmeren Bad trocknet die Feuchtigkeit. Auf der anderen Seite ist regelmäßiges Lüften auch im Badezimmer wichtig. Das warme Zimmer sollte daher beim Lüften vor weniger beheizten Zimmern verschlossen sein. Während der Lüftung sollte die Heizung natürlich ausgedreht werden. Im Winter reicht es vollkommen, drei bis vier Minuten lang stoß zu lüften. Ein dauerhaft halbgeöffnetes Fenster trotz Heizung ist ein wahrer Energiefresser.

Einspartipps für zukünftige Eigenheimbesitzer
Mit den richtigen Tipps kann schon beim Hausbau zukünftig Energie im Bad gespart werden. Solarkollektoren können über das Jahr gerechnet fast 60 Prozent des Wasserverbrauches erhitzen. Wer ein Eigenheim baut, sollte sich darüber vorher informieren. Speichersysteme erweisen sich ebenfalls als sinnvoll. Einhandmischer sind energieeffizienter als Zweihandmischer am Waschbecken. Sie fördern eine konstant definierte Wassermenge und erleichtern eine schnelle sowie genaue Temperatureinstellung des Wassers. Im Handel gibt es ebenfalls spezielle Sparduschköpfe, auch die können den Geldbeutel im Badezimmer auf lange Sicht hin schonen. Eine Toilette kann mit einem Wasserstopp versehen werden. Im Handel gibt es Modelle, die sich leicht einbauen lassen. Dann fließt das Wasser nur, wenn der Hebel gedrückt wird und die nassen Fluten sowie deren Energie werden nicht unnötig die Kloschüssel hinunter gespült.

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